Der Eingang
Er ist so großzügig, dass das Wohnen hier schon beginnt. Kein Vorraum, kein Ankommen zwischen Tür und Rest der Wohnung. Von hier aus läuft der Blick über die Küche hinweg bis zur Terrasse und weiter auf die Berge, alles auf einer Achse. Ein einziger Weg, vom ersten Schritt bis zum letzten Gipfel.
Eine Antwort auf die Landschaft
Normalerweise arbeiten wir mit weicheren Übergängen zwischen Materialien. Hier nicht. Draußen ist die Landschaft kein sanftes Bild, sie ist massiv, also haben wir innen etwas ebenso Bestimmtes gesetzt: geräucherte, gebürstete Eiche gegen hellen Kalkputz, an den Schrägen der Einbauten, die selbst wie kleine Bergkanten im Raum stehen. Ein Kontrast, kein Übergang, so klar wie draußen.
Der Boden ist bewusst rustikaler als sonst bei uns, breite Dielen mit sichtbarer Maserung und einer gebürsteten Oberfläche. Zusammen mit dicken Wollteppichen, Fellen und Leinen entsteht daraus das eigentliche Nest-Gefühl.